Auf dem Strand mit dem Hund: Worauf sollte man achten?

Geposted von Olga Shershneva am

Auf dem Strand mit dem Hund: Worauf sollte man achten

Wenn das Wetter schön ist und dazu einlädt, mit der Familie und dem Hund an den nächsten See oder ans Meer zu fahren, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten:

Welche Strände gestatten die Anwesenheit von Hunden?

An jedem größeren See sowie an den Küsten der Nord- und Ostsee gibt es spezielle Strandbereiche, an denen Hunde erlaubt oder untersagt sind. Um mögliche unnötige Diskussionen an einem entspannten Strandtag zu vermeiden, empfiehlt es sich, im Voraus herauszufinden, an welchen Stränden in Urlaubsregionen und Touristenzentren Hunde willkommen sind. Damit wird gewährleistet, dass Ihr den Tag sorgenfrei genießen könnt. Die benötigten Informationen lassen sich über die entsprechenden Online-Plattformen der Region sowie durch die Touristeninformationen vor Ort erhalten. Freigang für Hunde ist nicht an jedem Hundestrand gestattet.

Dennoch bedeutet die Bezeichnung "Hundestrand" nicht, dass der Vierbeiner dort uneingeschränkt agieren kann. An vielen Hundestränden gilt trotzdem eine Leinenpflicht. Die Entscheidung darüber liegt in der Hand der Strandverwaltung. Die Leinenpflicht ist jedoch oft nicht das ganze Jahr über bindend. An vielen Orten wird sie sogar während der Wintermonate oder in der Nebensaison von Oktober bis März aufgehoben. Dies eröffnet Familien mit Hunden die Möglichkeit, die ausgedehnten Strände in dieser Zeit frei zu erkunden. Am Strandeingang geben Hinweisschilder klare Informationen über die geltenden Regeln und die speziellen Anforderungen des jeweiligen Hundestrandes.

Welche Strände sind für einen Ausflug mit Hunden geeignet?

Abgesehen davon, dass es empfehlenswert ist, Hunde vorzugsweise nur an speziell ausgewiesenen Hundestränden zu führen, ist nicht jeder Strand unbedingt ideal für einen Tag im Urlaub mit dem Vierbeiner. Sowohl für Hunde als auch für Menschen sind Sandstrände die bevorzugte Wahl. Auf ihnen können die Tiere problemlos laufen, ohne sich zu verletzen. Dennoch ist es wichtig, dass der Vierbeiner es vermeidet, über heißen Sand zu laufen, um Wunden an den Pfoten zu verhindern.

Kieselstrände sind für Hunde nur bedingt geeignet, da die Gefahr besteht, dass sich spitze Steine in die Pfoten bohren und Verletzungen verursachen, was zu einer abrupten Unterbrechung des Strandtages führen kann. Außerdem kann es je nach Größe der Kieselsteine für Hunde schwierig sein, den Halt zu finden, und sie könnten ausrutschen oder umkippen. Es ist ebenfalls ratsam, nach Stränden Ausschau zu halten, an denen Hunden ein bequemer Zugang zum Wasser und eine einfache Rückkehr ermöglicht werden. Felsige Strände mit höheren Klippen sind daher für Hunde eher ungeeignet, da der Zugang zum Wasser erschwert wird.

Vor dem Strandbesuch mit dem Hund sind einige Überlegungen wichtig

Grundsätzlich sollte ein Besuch am Strand nur mit gesunden Hunden erfolgen. Sollte jedoch der Wunsch bestehen, einen Ausflug ans Wasser mit einem schwachen, alten Hund oder einem Vierbeiner mit Vorerkrankungen zu unternehmen, ist äußerste Umsicht geboten. Schließlich ist es wichtig, den treuen Begleiter nicht zu überfordern. Es ist ratsam, den Strand bei hohen Temperaturen zu meiden, da die Hitze den Kreislauf der Hunde zusätzlich belasten kann. Kurz vor dem Ausflug ist es empfehlenswert, dem Vierbeiner keine großen Mengen Futter zu geben. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich der Magen des Hundes beim Spielen im Sand oder Wasser verdrehen kann. Es ist ebenfalls empfehlenswert, dem Hund bereits im Vorfeld ausreichend Wasser anzubieten.

Wenn Sie Ihre Strandtasche zusammenpacken, sollten Sie auch an Ihren Hund denken. Es sollte genug Trinkwasser, ein Handtuch und persönliche Utensilien für das Bad und eine Erste-Hilfe-Set sein, um kleinere Verletzungen schnell zu behandeln. Wenn der Plan ist, den ganzen Tag am See oder Meer zu verbringen, könnte es sinnvoll sein, eine vollständige Hundemahlzeit mitzunehmen.

Nachfolgend eine kurze Liste mit den essenziellen Utensilien für euren Hund am Strand:

  • Frisches Trinkwasser und ein Wassernapf
  • Geeignetes Hundespielzeug
  • Handtuch
  • Halsband, Schleppleine
  • Hundekotbeutel
  • Kleine Reiseapotheke
  • Leckerlis oder Hundefutter nach einem langen Tag
  • Schirm oder anderer Schattenspender
  • Spezielle Sonnencreme für sonnenempfindliche Hunde

Den Hund vor Sonnenbrand am Strand schützen

Viele sind sich nicht bewusst, dass auch Hunde tatsächlich einen Sonnenbrand erleiden können. Besonders betroffen von Sonnenbrand sind Hunde mit dünnem, kurzem Fell und heller Haut, insbesondere an wenig behaarten Stellen wie den Ohrspitzen und -innenseiten, dem Nasenrücken und dem Bauch. Zusätzlich besteht in der intensiven Sonne die Gefahr eines Hitzschlags, der sowohl bei Hunden als auch bei Menschen zu schweren Folgeschäden und im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Deshalb ist es ratsam, dass Hunde und ihre Halter sich vorzugsweise im Schatten unter einem Sonnenschirm oder einem Baum aufhalten.

Um den Hund im Schatten zusätzlich abzukühlen, kann es hilfreich sein, ihm feuchte Handtücher zu geben oder aufzulegen. Für aktive Hundebesitzer, die sich gemeinsam mit ihrem Vierbeiner bewegen möchten, empfiehlt es sich, Hundespaziergänge vorzugsweise am Vormittag oder frühen Abend zu planen, wenn die Temperaturen bereits etwas abgekühlt sind.

Welche Überlegungen sind wichtig, wenn es um das Baden mit dem Hund geht?

Nicht jeder Hund ist von Natur aus eine Wasserratte. Während einige freudig in die Wellen springen, zeigen sich andere Vierbeiner eher zurückhaltend. Es ist wichtig, dass der Hund nicht zum Schwimmen gezwungen wird. Um den Hund dennoch freiwillig ins Wasser zu bringen und ihm etwas Abkühlung zu verschaffen, sind Geduld und behutsames Vorgehen gefragt.
Es ist ratsam, den Hund im seichten und möglichst warmen Wasser zu beginnen. Wählt dazu ein flaches Ufer oder einen Bach, damit der Vierbeiner lernt, wie sich das Wasser anfühlt und er leicht wieder herauskommen kann. Achten Sie darauf, dass die Hunde nicht zu viel Salzwasser schlucken. Wenn dies beim Spielen oder durch Durst geschieht, ist es ratsam, häufige Pausen einzulegen. Sobald Hunde die ersten Anzeichen von Müdigkeit zeigen, ist es an der Zeit, sie aus dem Wasser zu nehmen.

Was sollte man nach einem Tag am Strand beachten?

Nach einem Tag am Strand ist es ratsam, eurem Hund eine Dusche mit Süßwasser zu geben, um Sand, Salzreste und Schmutz aus dem Fell zu waschen. Wenn das Wetter nicht besonders warm ist und der Himmel eher bewölkt, ist es ratsam, den Vierbeiner nach dem Wellenbad gründlich abzutrocknen, um einer möglichen Unterkühlung vorzubeugen.
Während dieses Prozesses sollten Sie Ihrem pelzigen Begleiter regelmäßig frisches Trinkwasser zur Verfügung stellen, um seinen Durst zu lindern. Nach stundenlangem Aufenthalt am Strand hat sich euer Hund sicherlich eine reichhaltige Portion Futter verdient. Nach der Bewegung an der frischen Luft wird er mit großer Wahrscheinlichkeit hungrig sein.

Das richtige Verhalten am Hundestrand

Abschließend gibt es einige Hinweise zum angemessenen Verhalten am Hundestrand. Die Devise "einfach Leine los und ab geht die Lutzi" ist in den meisten Fällen keine gute Idee.

Ratschläge für das richtige Verhalten am Hundestrand:

  • Achten Sie darauf, dass Sie die Hinterlassenschaften Ihres Hundes immer sofort aufsammeln. Nehmen Sie genügend Hundekotbeutel mit.
  • Vermeiden Sie es, Ihren Hund einfach zu anderen Hunden laufen zu lassen. Fragen Sie die Besitzer und lassen Sie die Hunde nur mit deren Erlaubnis miteinander spielen.
  • Wenn Ihr Hund einen starken Jagdtrieb hat oder dazu neigt, unterwegs Müll zu fressen, ist es ratsam, ihn an einer Schleppleine zu führen, damit Sie im Zweifelsfall besser reagieren können.
  • Halten Sie Abstand zu anderen Strandbesuchern sowie zu Booten, Jetskis und ähnlichen Wasserfahrzeugen. Nicht nur die Hunde könnten sich erschrecken, sondern auch einige Strandgäste könnten sich durch den Hund gestört fühlen (obwohl dieses Problem an Hundestränden eher unwahrscheinlich ist).

Fazit:

Eine sorgfältige Vorbereitung verspricht jedoch, dass einem Tag voller Spiel und Spaß nichts im Wege steht.

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FAQ-Bereich

Q1: Welche Strände erlauben Hunde?

A1: An welchen Stränden Hunde erlaubt sind, variiert je nach Region. Es empfiehlt sich, im Voraus zu recherchieren oder vor Ort nachzufragen.

Q2: Welche Strände sind für Hunde geeignet?

A2: Sandstrände sind ideal, während Kiesel- und felsige Strände Risiken bergen.

Q3: Wie kann ich meinen Hund vor Sonnenbrand schützen?

A3: Halten Sie Ihren Hund im Schatten auf und verwenden Sie gegebenenfalls feuchte Handtücher zur Kühlung.

Q4: Sollte ich meinen Hund zum Schwimmen zwingen?

A4: Nein, Zwang zum Schwimmen ist nicht angebracht. Geduld und behutsames Vorgehen sind gefragt.

Q5: Wie verhalte ich mich am Hundestrand richtig?

A5: Sammeln Sie Hundekot auf, halten Sie Abstand zu anderen Strandbesuchern und respektieren Sie die Regeln des Hundestrandes.

Diese Antworten dienen der allgemeinen Information und ersetzen nicht die professionelle tierärztliche Beratung. Im Zweifelsfall immer einen Tierarzt aufsuchen.

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