Besitzen alle Hunde die Fähigkeit zu schwimmen?

Geposted von Olga Shershneva am

Besitzen alle Hunde die Fähigkeit zu schwimmen

Verfügen Hunde von Natur aus über die Fähigkeit zu schwimmen?

In den warmen Sommermonaten bietet der Freizeitspaß nicht nur Erfrischung, sondern fördert auch die Fitness, Ausdauer und Gesundheit unserer treuen Vierbeiner. Es lässt sich nicht eindeutig sagen, ob Hunde tatsächlich von Geburt an schwimmen können, da die Meinungen vieler Experten hier auseinandergehen. Wenn ein Hund in tiefes Wasser fällt, wird er wahrscheinlich instinktiv beginnen, mit den Pfoten zu paddeln, um sich über Wasser zu halten. Das bedeutet jedoch noch nicht, dass er ein erfahrener Schwimmer ist. Darüber hinaus gibt es auch klare Unterschiede je nach Rasse. Einige Hunde können etwas besser schwimmen, während andere es vielleicht weniger gut können. Es gibt auch solche, die schlichtweg nicht daran interessiert sind, ins Wasser zu gehen.

Welche Hunde können gut schwimmen?

Einige Hunderassen sind regelrechte Wasserratten und scheinen das Schwimmen gewissermaßen im Blut zu haben. Manche von ihnen wurden sogar gezielt für ihre Fähigkeiten im Wasser gezüchtet, um beispielsweise vom Jäger erlegte Beute aus dem Wasser zu holen.

Es gibt einige Hunde, die gut schwimmen können:

  • Cocker Spaniel
  • Deutscher Schäferhund
  • Golden Retriever
  • Labrador
  • Neufundländer
  • Pudel
  • Setter
  • Spanischer Wasserhund

Warum können Hunde schwimmen?

Für einen Hund, der gut schwimmen kann, sind folgende charakteristische oder körperliche Merkmale von Vorteil:

  • Ein dichtes, wasserabweisendes Fell ist ein wichtiger Faktor, um die Tiere vor Nässe zu schützen und gleichzeitig Wärme zu erzeugen.
  • Lange Beine sind von Vorteil, da sie den Hunden ermöglichen, genügend Auftrieb zu erzeugen und sich so über Wasser zu halten während sie schwimmen.
  • Der otterähnliche Schwanz, der an der Basis kräftig ist und sich zur Spitze hin verringert, dient während des Schwimmens als Steuerungselement oder Ruder.
  • Schwimmhäute: Viele Hunde verfügen über auffällige Häute zwischen den Zehen, die es ihnen ermöglichen, die Fläche ihrer Pfoten zu vergrößern. Dadurch können sie mehr Wasser verdrängen oder es beiseiteschieben.

Welche Hunde sind nicht schwimmfähig?

Einige Rassen haben aufgrund ihres Körperbaus Schwierigkeiten mit dem Schwimmen, selbst wenn sie es wollen. Daher sind sie in dieser sportlichen Betätigung benachteiligt. Hunderassen mit kurzen Schnauzen stehen traditionell vor dem Problem der Kurzatmigkeit. Zudem haben sie Schwierigkeiten, ihre Nase über Wasser zu halten, da sie ihren Kopf stark nach hinten neigen müssen, was wiederum dazu führen kann, dass der hintere Teil ihres Körpers absinkt. Dies könnte zu einer lebensgefährlichen Situation für die Vierbeiner führen. Hunderassen mit kurzen Beinen und einem länglichen Körper können aufgrund ihrer Paddelbewegungen nicht den gleichen Auftrieb erzeugen wie ihre langbeinigen Artgenossen.

Zu den Hunden, die sich weniger für das Schwimmen eignen, gehören zum Beispiel:

  • Basset
  • Boxer
  • Bulldogge
  • Chow-Chow
  • Corgi
  • Dackel
  • Mops
  • Pekingese

Ratschläge für das Schwimmen mit Ihrem Hund

Generell ist Schwimmen für Hunde eine gesunde Aktivität. Um den Spaß nicht zu gefährden, sollten die folgenden Ratschläge beachtet werden:

  • Vorsicht bei hohen Außentemperaturen -  Insbesondere im Hochsommer kann das Baden eine angenehme Abkühlung bieten. Wenn der Hund jedoch überhitzt ist und ins kühle Wasser springt, kann dies seinen Kreislauf negativ beeinflussen und zu einem Schock führen. Es ist also ratsam, die Vierbeiner langsam an das kalte Wasser zu gewöhnen.
  • Nach dem Fressen sollten Hunde eine Pause einlegen, bevor sie schwimmen oder herumtoben. Nach einer angemessenen Ruhezeit steht dem Vergnügen nichts mehr im Weg.
  • Es gibt keine genaue Richtlinie dafür, wie lange Hunde schwimmen können. Viele Hunde kennen jedoch ihre eigenen Grenzen nicht und setzen das Schwimmen fort, selbst wenn ihre Kräfte nachlassen. Wenn das Tier also deutlich langsamer und angestrengter wirkt, sollte das Schwimmen unverzüglich beendet werden.
  • Kein Zwang - Es gibt Hunde, die entweder schlechte Erfahrungen mit Gewässern gemacht haben, sich gerade nicht fit genug fühlen oder einfach kein Interesse am Wasser haben. Es ist wichtig, darauf Rücksicht zu nehmen und kein Tier zum Schwimmen zu zwingen.
  • Achtung bei unbekannten Gewässern: Es ist ratsam, Sprünge in unbekannte oder wilde Seen und Flüsse zu vermeiden. Dies aus mehreren Gründen: Unter der Wasseroberfläche können unvorhersehbare Strömungen lauern, während Felsen, größere Steine und Äste eine Verletzungsgefahr darstellen.
  • Halsband ablegen - In Gewässern, die von Schilf bedeckt sind, kann es passieren, dass das Hundeleinen sich festklemmt oder sich an den paddelnden Beinen verfangen und dem Hund Angst einjagt. Um dies zu verhindern, wird allen Hundebesitzern empfohlen, vor dem Schwimmen Halsband und Leine zu entfernen.
  • Schwimmhilfen - Für Hunde, die aufgrund ihres Körperbaus beim Schwimmen benachteiligt sind, aber dennoch das Wasser lieben, ist es ratsam, eine Schwimmweste anzulegen. Das gibt ihnen Sicherheit und ermöglicht es ihnen, im Wasser Spaß zu haben.

Fazit:

Es gibt viele Hunde, die von Natur aus schwimmen können, während andere es entweder nicht können oder nicht möchten. Das sollte man auf jeden Fall respektieren. Dennoch sollte kein Tier unbeaufsichtigt im Wasser herumtollen dürfen. Wenn man ein paar Ratschläge befolgt, steht dem Schwimmen nichts mehr im Wege.

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FAQ-Bereich

Q1: Können alle Hunde schwimmen?

A1: Es ist nicht eindeutig bewiesen, dass alle Hunde von Natur aus schwimmen können. Einige Rassen zeigen jedoch eine natürliche Neigung zum Schwimmen.

Q2: Welche Hunderassen können gut schwimmen?

A2: Einige Hunderassen wie der Labrador, Golden Retriever und Neufundländer sind dafür bekannt, gute Schwimmer zu sein.

Q3: Warum können manche Hunde nicht schwimmen?

A3: Hunderassen mit bestimmten körperlichen Merkmalen, wie kurzen Beinen oder einer kurzen Nase, können Schwierigkeiten beim Schwimmen haben.

Q4: Ist Schwimmen für Hunde gesund?

A4: Ja, Schwimmen kann für Hunde eine gesunde Aktivität sein, die ihre Fitness, Ausdauer und Gesundheit fördert.

Q5: Sollte man einen Hund zum Schwimmen zwingen?

A5: Nein, es ist wichtig, die Wünsche und Fähigkeiten des Hundes zu respektieren und kein Tier zum Schwimmen zu zwingen.

Q6: Sind Schwimmhilfen für Hunde sinnvoll?

A6: Ja, besonders für Hunde mit einem ungünstigen Körperbau fürs Schwimmen können Schwimmwesten eine gute Sicherheitsmaßnahme sein.

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