Darf mein Hund Eis schlecken?

Geposted von Olga Shershneva am

Darf mein Hund Eis schlecken

In den letzten Tagen sind vermehrt Videos im Netz aufgetaucht, in denen Hunde sich über das leckere Speiseeis ihrer Besitzer hermachen. Auch wenn das niedlich und knuffig aussieht, stellt sich die Frage: Ist das eigentlich gesund für die Vierbeiner? Endlich ist der Sommer da und bringt Temperaturen von über 30 Grad mit sich. Eine erfrischende Abkühlung bieten der nahegelegene See, das Freibad - und natürlich Eis. Denn vielerorts ist es auch für manchen Vierbeiner einfach zu warm. Je dichter das Fell, desto herausfordernder gestaltet sich das Hecheln. Jede Form der Abkühlung ist da willkommen: Sei es der kühle Stein- oder Fliesenboden im Schatten, ein erfrischender Sprung ins kalte Nass - und scheinbar jetzt auch Speiseeis, oder etwa nicht?

Ein übermäßiger Verzehr von Eis kann zu Magenproblemen führen

In den sozialen Netzwerken häufen sich die Beweisvideos von (mehr oder weniger heimlich) eisschleckenden Wuffs. Fast schon wespengleich machen sie sich über die süße Abkühlung her. Doch stellt sich die Frage: Darf mein Hund überhaupt Eis essen? Erfahrene Hundebesitzer wissen nur allzu gut, dass es "dünn" werden könnte. Denn Magenprobleme und Durchfall können die unangenehmen Folgen sein.

Schokoladeneis für den Hund? Auf keinen Fall!

Nicht nur die Zusammensetzung des Eises ist von Bedeutung, sondern ebenso die Temperatur. Dies kann bei Hunden zu einigen Problemen führen. Vor allem Schokoladeneis stellt ein absolutes Tabu dar. Das Theobromin, das in Schokolade enthalten ist, kann ernsthafte Folgen für den Hund haben und im schlimmsten Fall sogar lebensbedrohlich sein. Die in Eis enthaltene Laktose ist nicht besonders gut verträglich. Die kurzzeitige Abkühlung kann zu einer unangenehmen Überraschung führen. Auch wenn es gelegentlich in kleinen Mengen erlaubt ist, ist industrielles Speiseeis für einen Hund wirklich nicht notwendig.

Gefrorene Obststücke als erfrischende Beschäftigungsidee

Es existieren zahlreiche Möglichkeiten, unseren Gefährten bedenkenlos eine erfrischende Leckerei in Form von "Hunde-Eis" anzubieten. Der altbewährte Klassiker hierbei sind gefrorene Obststückchen. Ein paar zerkleinerte Apfelstücke oder Erdbeeren fix in den Froster – schon haben unsere flauschigen Begleiter eine erfrischende Beschäftigung. Für eine zusätzliche Note können wir dies gerne mit etwas Naturjoghurt oder Hirtenkäse verfeinern. Das einzige, was nicht geht, sind Weintrauben und Rosinen. Auch sie stellen eine Gefahr für alle Vierbeiner dar. Was Hunde auch besonders gerne mögen, ist das Schlecken von Hühnerbrühe. Also ruhig mal einen Hundekuchen in etwas Hühnerbrühe tun und das Ganze dann ab in den Froster. So wird es für euren besten Freund mitten in der Sommerhitze schnell zu einer Art Weihnachten.

Fazit:

Insgesamt sollten Sie Ihrem Hund Eis mit Vorsicht geben und die Art sowie die Temperatur des Eises berücksichtigen. Vermeiden Sie Schokoladeneis und achten Sie auf die Reaktion Ihres Hundes nach dem Verzehr von Speiseeis. Alternativ können Sie gefrorene Obststücke oder Hühnerbrühe als sichere und erfrischende Leckereien für Ihren pelzigen Begleiter anbieten.

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FAQ-Bereich

Q1: Darf mein Hund Eis schlecken?

A1: Ein übermäßiger Verzehr von Eis kann zu Magenproblemen führen, daher sollten Sie Ihrem Hund Eis mit Vorsicht geben. Schokoladeneis ist ein absolutes Tabu, und auch die Temperatur des Eises ist wichtig zu beachten.

Q2: Was sind sichere Alternativen zu Speiseeis für Hunde?

A2: Gefrorene Obststücke wie Apfelstücke oder Erdbeeren, verfeinert mit Naturjoghurt oder Hirtenkäse, sind eine sichere und erfrischende Option für Hunde. Ebenso können Sie Hühnerbrühe einfrieren und Ihrem Hund an heißen Tagen anbieten.

Q3: Welche Lebensmittel sollte ich meinem Hund niemals geben?

A3: Lebensmittel wie Schokolade, Weintrauben und Rosinen sind giftig für Hunde und sollten vermieden werden. Achten Sie auch darauf, keine Lebensmittel zu geben, die für den Menschen unverträglich sind, wie beispielsweise Avocado oder Zwiebeln.

Diese Antworten dienen der allgemeinen Information und ersetzen nicht die professionelle tierärztliche Beratung. Im Zweifelsfall immer einen Tierarzt aufsuchen.

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