Optimale Nährstoffversorgung von A bis Z

Geposted von Olga Shershneva am

Hohe Qualität

Die Qualität von Hundefutter wird durch verschiedene Aspekte bestimmt. Hygienische Einwandfreiheit des Hundefutters ist von entscheidender Bedeutung. Aus diesem Grund ist es erforderlich, dass die verwendeten Zutaten für die Herstellung frisch verarbeitet und anschließend sachgemäß gelagert werden. Darüber hinaus ist es wichtig, Zutaten zu verarbeiten, die einen hohen Gehalt an essenziellen Nährstoffen aufweisen, die der Hund nicht eigenständig produzieren kann. Optimal zusammengesetzte Proteine mit einer geeigneten Aminosäurenzusammensetzung finden sich beispielsweise in Fleisch und Eiern. Pflanzenöle wie Leinöl bieten qualitativ hochwertige Fette mit einer Fülle an essenziellen Fettsäuren.

Nierendiät

Eine Nierendiät gehört zu den wichtigsten Diätfuttermitteln, die für erkrankte Hunde zur Verfügung stehen. Eine Nierendiät zeichnet sich durch einen reduzierten Protein- und Phosphorgehalt sowie eine hohe Verdaulichkeit aus, was dazu beiträgt, die geschwächten Nieren zu entlasten. Bei zahlreichen Krankheiten kann eine individuell angepasste Ernährung unterstützend und begleitend zur Therapie eingesetzt werden. Diätfuttermittel können auch bei Leberinsuffizienz, Pankreatitis oder Harnsteinen als hilfreiche Begleiter dienen.

Omega-3-Fettsäuren

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren umfassen auch Omega-3-Fettsäuren. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften finden Omega-3-Fettsäuren oft Anwendung bei entzündlichen Gelenk- oder Hauterkrankungen. Sowohl Leinöl (enthält α-Linolensäure) als auch Fischöl (enthält EPA und DHA) sind reich an Omega-3-Fettsäuren. Zur Aufrechterhaltung ihrer Gesundheit benötigen Hunde neben Omega-3-Fettsäuren auch andere Fettsäuren wie Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure, die vorwiegend in pflanzlichen Ölen, aber auch in tierischen Fetten vorkommt.

Präbiotika

Präbiotika sind Nahrungsbestandteile, die für Hunde selbst unverdaulich sind, aber den erwünschten Darmbakterien als Nahrung dienen, wodurch sie eine gesunde Darmflora fördern. Zu diesen zählen beispielsweise Inulin aus der Chicoréewurzel sowie Pektine, die in Möhren, Äpfeln oder Zuckerrüben zu finden sind.

Rohfütterung

Häufig wird bei Diskussionen über gesunde Hundeernährung die Rohfütterung als die vorteilhafteste Fütterungsmethode genannt. Beim Erhitzen von Fleisch wird die biologische Wertigkeit kaum beeinträchtigt. Selbst erhitzte Kohlenhydratquellen sind in der Regel deutlich besser verdaulich als rohe. Entscheidend ist vielmehr eine bedarfsgerechte Auswahl der Futterzutaten. Für Hundebesitzer, die frische Mahlzeiten bevorzugen und auf Fertigfutter verzichten wollen, ist das Kochen von Mahlzeiten durchaus eine Option. Auf diese Weise kann der Hund von weiteren Vorteilen profitieren, darunter eine hygienisch einwandfreie Futterration.

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Spurenelemente

Die Bezeichnung "Spurenelemente" erhielten sie aufgrund der Tatsache, dass sie nur in minimalen Konzentrationen, also in "Spuren", zugeführt werden müssen. Eine Vielzahl von Elementen trifft auf diese Beschreibung zu, wodurch die Gruppe der Spurenelemente vergleichsweise groß und äußerst heterogen ist. Unter den bedeutendsten Spurenelementen finden sich zum Beispiel Zink, Kupfer und Eisen. Eine übermäßige Zufuhr mehrerer Spurenelemente kann toxische Auswirkungen haben, daher ist es unerlässlich, auf eine korrekte Dosierung zu achten.

Trächtigkeit und Laktation

Erst in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit benötigen Hündinnen ein spezielles Futter, um den gesteigerten Energie- und Nährstoffbedarf für das Wachstum der Welpen zu decken. Eine optimale Energiezufuhr ist dabei entscheidend – ausreichend hoch, um den Bedarf zu decken, aber gleichzeitig so bemessen, dass kein Übergewicht entsteht. Übergewicht stellt nämlich einen Risikofaktor bei der Geburt der Welpen dar. Während der folgenden Säugezeit benötigt die Hündin spezielles Laktationsfutter. Der Energie- und Nährstoffbedarf hängt dabei von der Anzahl der Welpen ab und kann sich im Laufe der Zeit ändern. In den ersten Wochen, wenn die Welpen noch sehr klein sind, steigt der Bedarf allmählich an, bis er während der Hochlaktationsphase in der 3. bis 4. Woche nach der Geburt seinen Höhepunkt erreicht. Nach dieser Phase beginnen die Welpen bereits, eigenständig Futter aufzunehmen, und der Bedarf der Hündin sinkt wieder aufgrund der abnehmenden Milchproduktion.

Umstellungszeit

Die Darmflora benötigt nach einer Umstellung auf ein neues Futter mit veränderten Zutaten eine gewisse Zeit, um sich an die neuen Bestandteile zu gewöhnen. Es ist daher nicht ungewöhnlich, dass es vorübergehend zu leichtem Durchfall kommen kann. Um die Symptome zu mildern, empfiehlt es sich, das neue Futter über mehrere Tage hinweg allmählich mit dem alten Futter zu mischen. Manchen Hunden reichen wenige Tage für die Umstellung, während andere 2 Wochen oder länger benötigen, bis sich die Verdauung wieder stabilisiert hat. Daher ist es am besten für jeden Hund, häufige Futterwechsel zu vermeiden, um die Verdauung nicht unnötig zu belasten.

Vitamine

Das Wort "Vitamine" bezeichnet eine Gruppe organischer Verbindungen, die für verschiedene Körperfunktionen erforderlich sind. Allen Vitaminen gemeinsam ist die Notwendigkeit, dass sie zwangsläufig über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Allerdings gibt es tierartspezifische Unterschiede in diesem Zusammenhang. Ein Beispiel hierfür ist Vitamin C, das für den Menschen essenziell ist, während Hunde es jedoch im Körper selbst produzieren können. In der Hundeernährung spielen die fettlöslichen Vitamine A, D und E sowie die wasserlöslichen B-Vitamine eine bedeutende Rolle.

Wasser

Wasser zählt zu den essenziellsten Nährstoffen für den Körper. Es erfüllt die Funktion, die Futterbestandteile im Verdauungstrakt zu lösen und den Transport der Nährstoffe aus dem Darm über die Blutbahn zu den Geweben zu ermöglichen. Zudem ist Wasser essentiell für den Zellstoffwechsel, die Ausscheidung von Giftstoffen über die Nieren und die Regulation der Körpertemperatur. Der Wasserbedarf wird sowohl durch die Nahrung als auch durch frei aufgenommenes Wasser gedeckt. Die Menge an Wasser, die ein Hund trinken sollte, hängt unter anderem auch von der Art der Nahrung ab. Ein Hund benötigt besonders viel Wasser nach dem Verzehr von Trockenfutter, bei warmem Wetter oder nach körperlicher Anstrengung. Die Trinkmenge wird eher geringer ausfallen, wenn der Hund zuvor feuchtes Futter gefressen hat oder wenn keine größeren Wasserverluste durch intensives Hecheln ausgeglichen werden müssen. Hunde mit Durchfall brauchen auch große Mengen Wasser, um den Flüssigkeitsverlust durch den Darm auszugleichen.

Xylit

In manchen Zahnpasten für Menschen findet sich gelegentlich der Inhaltsstoff Xylit. Xylit ist für Hunde giftig, daher sollten ihre Zähne entweder ohne Zahncreme gereinigt werden oder mit spezieller Hundezahnpasta. Aber auch andere Nahrungsmittel, die für Menschen unbedenklich sind, können für Hunde gefährlich sein. Dazu gehören Schokolade, Avocados, Zwiebeln, Knoblauch, Macadamia-Nüsse und Weintrauben.

Yucca

Einige Pflanzen oder Kräuter wie Yucca und Aloe können teilweise heilsame Wirkungen entfalten. Jedoch ist beim Einsatz im Hundefutter Vorsicht geboten. Für die meisten Kräuter und Heilpflanzen ist es unklar, ob und in welcher Menge sie für Hunde sicher sind. Die meisten Heilpflanzen können giftig wirken, wenn sie überdosiert werden. Zusätzlich ist es wichtig, Heilkräuter und Medikamente nur bei Bedarf zu verwenden und nicht kontinuierlich dem Futter beizumischen. Es ist ratsam, die Verabreichung von Kräutern und Medikamenten stets mit dem Tierarzt abzusprechen.

Zusatzstoffe

Zusatzstoffe sind Stoffe, die zwar keine Lebensmittel an sich sind, aber Nahrungsmitteln zugesetzt werden, um spezifische Wirkungen zu erzielen. Nur Zusatzstoffe, die einem Prüfverfahren unterzogen wurden und für die Verwendung in Hundefutter zugelassen sind, dürfen verwendet werden. Häufig wird die Verwendung von künstlichen Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffen kritisiert. Andererseits gibt es auch ernährungsphysiologische Zusatzstoffe, die sicherstellen, dass Hunde mit Vitaminen und Spurenelementen versorgt werden, wenn dies allein durch natürliche Zutaten nicht möglich ist.

Fazit:

Eine ausgewogene Ernährung ist für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Hunden von entscheidender Bedeutung. Durch die Auswahl hochwertiger Zutaten, die Berücksichtigung spezifischer Bedürfnisse wie bei Nierendiäten oder während der Trächtigkeit und Laktation sowie eine sorgfältige Umstellung auf neues Futter können Hundebesitzer dazu beitragen, dass ihre Vierbeiner optimal versorgt sind. Es ist wichtig, sich über potenzielle Gefahrenstoffe wie Xylit und bestimmte Pflanzen bewusst zu sein und im Zweifelsfall den Tierarzt zu konsultieren.

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FAQ-Bereich

Q1: Wie lange dauert die Umstellung auf ein neues Futter?

A1: Die Dauer der Umstellung auf ein neues Futter kann je nach Hund variieren. Einige Hunde können sich innerhalb weniger Tage an das neue Futter gewöhnen, während andere möglicherweise bis zu zwei Wochen oder länger benötigen. Es ist wichtig, die Umstellung allmählich durchzuführen, um Verdauungsprobleme zu minimieren.

Q2: Welche Lebensmittel sollten Hunde meiden?

A2: Einige Lebensmittel, die für Menschen unbedenklich sind, können für Hunde gefährlich sein. Dazu gehören Schokolade, Avocados, Zwiebeln, Knoblauch, Macadamia-Nüsse und Weintrauben. Zusätzlich sollten Hunde keine Zahnpasta mit Xylit erhalten, da dies für sie giftig ist.

Q3: Warum ist Wasser für Hunde wichtig?

A3: Wasser ist ein essenzieller Nährstoff für Hunde, der verschiedene Funktionen im Körper erfüllt, darunter die Verdauung, den Zellstoffwechsel, die Ausscheidung von Giftstoffen und die Regulation der Körpertemperatur. Hunde sollten immer Zugang zu frischem Wasser haben, besonders nach dem Verzehr von Trockenfutter oder bei warmem Wetter.

Q4: Sind Rohfütterung und Fertigfutter gleichermaßen geeignet?

A4: Die Entscheidung zwischen Rohfütterung und Fertigfutter hängt von den individuellen Bedürfnissen des Hundes ab. Beide können eine ausgewogene Ernährung bieten, solange sie sorgfältig ausgewählt und zubereitet werden. Es ist ratsam, sich mit einem Tierarzt zu beraten, um die beste Option für den eigenen Hund zu finden.

Diese Antworten dienen der allgemeinen Information und ersetzen nicht die professionelle tierärztliche Beratung. Im Zweifelsfall immer einen Tierarzt aufsuchen.

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